30.08.2022 - 05.09.2022

Kirchheim - Bodensee - Kirchheim

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Etappenübersicht

Tag 1

Kirchheim u. Teck durch das Seeburger Tal nach Riedlingen

Tag 2

Riedlingen über Stockach nach Wallhausen

Tag 3

Wallhausen über Unterer See zur Jugendherberge Kreuzlingen

Tag 4

Kreuzlingen nach Lindau

Tag 5

Lindau nach Pfullendorf

Tag 6

Pfullendorf bis Haidkapelle

Tag 7

Haidkapelle nach Kirchheim u. Teck


Reisebericht mit Bildern

Tag 1

Auf der ersten Etappe fahre ich von Kirchheim aus an der Ermstalfischerei vorbei durch das Seeburger Tal und ein Stück durch das Lautertal. Ich fahre am Segelflugplatz Hayingen vorbei, anschließend durch Hayingen durch und komme schließlich an meiner ersten Unterkunft, der Villa Flora in Riedlingen an. Das Ambiente ist klasse und das Zimmer sehr ansprechend und gemütlich.

Villa Flora

Zimmer Villa Flora

Tag 2

An Tag 2 genieße ich erst noch ein leckeres Frühstück in der Villa Flora. Ich schaue aus dem Fenster und sehe, dass es regnet. Laut Wettervorhersage für heute soll das wohl den ganzen Tag so bleiben. Da ich meine Unterkünfte auf der Tour aber alle schon gebucht habe, bleibt mir nichts anderes übrig, als die Etappe trotzdem zu fahren. Schließlich klart das Wetter auf und ab und ich sehe auf Höhe Stockach das erste Mal den Bodensee, wenn auch nur aus einiger Entfernung. Endziel der heutigen Etappe ist Wallhausen.

Tag 3

Auf der heutigen Etappe steht mir der erste Grenzübertritt mit dem Fahrrad bevor. Ich fahre von Wallhausen aus am unteren See entlang bis zur deutschen Grenzstadt Weil am Rhein. Von dort überquere ich auf einer einspurigen Brücke die Grenze in die Schweiz. Ich stelle fest, dass die Radwege in der Schweiz deutlich besser ausgebaut sind, als auf der deutschen Seite. Daher komme ich sehr gut voran, wenngleich die Wege deutlich hügeliger sind als auf der bisherigen Tour. Schließlich komme ich etwas erschöpft aber erleichtert in der Jugendherberge in Kreuzlingen an. Kurz vor Kreuzlingen habe ich einen schönen Blick auf den See.

Panorama kurz vor Kreuzlingen

Kreuzlingen

Tag 4

Etappe 4 führt mich von Kreuzlingen aus einmal durch die Schweiz durch. Auf Höhe der Stadt Rheineck fahre ich über eine Brücke und verlasse damit die Schweiz an der Grenze zu Österreich. Hier fahre ich erst noch ein Stück dem Alten Rhein und kleineren Auwäldern entlang, bevor ich diesen Weg kurze Zeit später in Richtung Bregenz verlasse. Anschließend fahre ich direkt an dem bekannten Bregenzer Festspielhaus vorbei. Nach einer kurzen Pause mache ich mich wieder auf den Weg, um heute noch in Lindau anzukommen.

Grenze nach Österreich

Lindau

Tag 5

Heute führt mich der Weg von Lindau über Stockach bis nach Pfullendorf. Immer wieder fliegt ein Zeppelin über mich hinweg. Bis Stockach ist es schön eben und ich komme sehr gut voran. Aber auf den letzten rund 30 km von Stockach nach Pfullendorf, wird es nochmal richtig bergig und entsprechend anstrengend. Ich genieße nochmal den letzten Ausblick auf den See, bevor ich ihn dann endgültig aus den Augen verliere. Um nicht die ganze Zeit an der Straße entlang fahren zu müssen, fahre ich einen Feldweg entlang, der in die richtige Richtung führt. Leider habe ich nicht damit gerechnet, dass durch die starken Vibrationen meine Ladebuchse am Handy bricht, was eine Improvisation mit Gummis aus einem nahegelegenen Hotel erforderlich macht…

Zeppelin

Ausblick von Stockach auf den See

Improvisation wegen defekter Ladebuchse

Tag 6

Von Pfullendorf geht es am nächsten Morgen über sehr viele kleine Dörfer durch schöne Landschaften vorbei an Sigmaringen bis zu meiner letzten Unterkunft in Haid. Das ist eine kleien Gemeinde nicht weit entfernt von Pfullingen und Reutlingen. Ich habe das Glück, dass ausgerechnet am heutigen Tag und genau im Moment meiner Ankunft die historische Dampfbahn am Bahnhof abfährt. Diese ist nur einmal pro Jahr im Einsatz. Was für ein unglaublich schöner Zufall.

Historische Dampfeisenbahn an der Haidkapelle

Tag 7

Heute steht auch schon die letzte Etappe an. Nach einem gemütlichen Frühstück und einer großen Tasse Kaffee im Freien fahre ich durch Pfullingen und Reutlingen bis nach Hause zurück. Zu Hause angekommen beschließe ich, dass dies nicht meine letzte Mehrtagestour mit dem Fahrrad gewesen sein soll.