25.08.2025
Westendorf - Alpenrosenhütte - Westendorf
Klicken, um Karte anzuzeigen oder zu verbergen.
Beschreibung mit Bildern
Diese Tour beginne ich an der Talstation der Bergbahn in Westendorf. Auch hier steht ein kostenloser Parkplatz zur Verfügung. Die Route startet in Richtung Hauptstraße und geht von dort eine steile Straße bergauf. Auch hier ist der Weg anfangs gut geteert und ich komme gut voran. Nach kurzer Zeit geht es durch einen kleinen Tunnel und anschließend durch ein kleines Waldgebiet. Immer wieder werde ich von verschiedenen Fahrzeugen überholt, zwar immer mit Rücksicht, aber dennoch bin ich davon ziemlich genervt. Schließlich muss ich gefühlt alle zwei Minuten an der Seite anhalten, um die Fahrzeuge durch zu lassen. Erfreulicherweise habe ich auf dieser Strecke immer wieder einen phantastischen Blick auf die Hohe Salve.

Nach ca. eineinhalb Stunden Fahrt erreiche ich die erste Einkehrmöglichkeit: Das Berggasthaus Stimmlach. Hier genieße ich ein kühles Apfelschorle und einen hausgemachten Topfenstrudel. Heute ist es bereits sehr warm.

Die Gastwirtin bestätigt mir, dass der starke Verkehr ungewöhnlich für diese Straße ist. Da aber weiter oben ein Haus gebaut wird und das die einzige Straße nach oben ist, fahren immer wieder die Handwerker an mir vorbei. Vom Gasthaus Stimmlach bis zur Alpenrosenhütte sind es zwar nur ca. dreieinhalb Kilometer, für diese Strecke brauche ich aber dennoch rund eine Stunde. Dass der Weg bereits kurz nach dem Gasthaus in losen Schotter übergeht und dabei noch Steigungen mit Spitzenwerten um 22% zu bewältigen sind, macht es nicht einfacher. Dennoch erreiche ich die Alpenrosenhütte. Nach diesen Strapazen habe ich mir einen Aperol und einen Kaiserschmarrn verdient.


Nach dem Aufenthalt geht es über eine extrem steile Kuhweide schiebend und durch ein Gatter. Einige Zeit später kann ich wieder ein Stück fahren, wobei die Wegbeschaffenheit eher mäßig gut ist. Am Ende des Weges kommt eine Holztüre in einem Stacheldrahtzaun. Leider passt mein Fahrrad hier nicht durch. Ich habe daher keine andere Möglichkeit, als meine Tasche über den Stacheldrahtzaun auf die andere Seite zu heben und anschließend mein Fahrrad von der anderen Seite liegend unter dem Stacheldrahtzaun hindurch zu schieben.

Schlussendlich fahre ich über einen Wanderweg, an dessen Seite eine Holzkugelbahn für Kinder entlang führt, bis zum Panoramarestaurant Choralpe. Leider muss ich feststellen, dass das Restaurant geschlossen hat. Daher bin ich froh, in der Alpenrosenhütte eine Pause gemacht zu haben. Als Beweis dass ich dort war, fotografiere ich mein Fahrrad vor dem Schriftzug “Brixental”.

Leider muss ich kurze Zeit später feststellen, dass auch an dieser Stelle die Webseite, die ich für die Tourenplanung nutze, nicht richtig funktioniert hat. Der Weg, den ich fahren soll, mündet in einem ausgesetzten, Kletterpfad ähnlichen Trampelpfad. Extrem steil und neben der Liftspur. Am Start des Pfades begegne ich einem Gleitschirmflieger, der gerade starten will. Dieser schaut mich nur an und schüttelt ungläubig den Kopf. Nach ein paar Worten ist klar, hier geht es nicht weiter. Also drehe ich um und fahre den gleichen Weg zurück, wie ich gekommen bin. Während ich nach oben ca. 2,5 Stunden reine Fahrzeit gebraucht habe, komme ich nun bereits nach rund 50 Minuten am Auto an. Alles in Allem trotzdem eine der eindrucksvollsten Touren.